Stadtkreuzweg 2015


15. Ökumenischer, Schwechater Stadtkreuzweg 2015 

Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat: Schwechater Christen aus 8 christlichen Kirchengemeinschaften gingen gemeinsam durch Schwechat.

Zum 15. Mal fand heuer der große, ökumenisch getragene „Schwechater Stadtkreuzweg“ wie immer am Freitag vor dem Palmsonntag (diesmal Fr, 27. 4. 2015) statt. 8 christliche Gemeinden waren mit dabei: Die Altkatholische Kirche Wien-Ost, die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche (sie feiern jeden Sonntag in der Kleinschwechater Kirche Gottesdienst), die Evangelische Pfarrgemeinde Schwechat, sowie die Römisch-Katholischen Pfarren Kaiserebersdorf, Mannswörth, Rannersdorf, Schwechat(letztere 3 liegen im Schwechater Stadtgebiet) und Zwölfaxing. Der Start vor der Pfarrkirche am Schwechater Hauptplatz war mit 17.30 Uhr bewusst früh angesetzt, so wurde der Schweigemarsch mit 7 Gebetsstationen von vielen Schwechater/inne/n wahrgenommen.

„So knapp vor dem größten Fest der Christenheit ist es ein wichtiges Zeichen, das auch jene Schwechater/innen darauf aufmerksam macht, die keinerlei Bezug zu ihrer Kirche haben!“, erzählt Pfarrer Gump zur dahinter stehenden Motivation des Kreuzweges. „Und es ist schön, dass der Kreuzweg schon zum 15. Mal und so ökumenisch breit mitgetragen wird – alle Schwechater Pfarr- und Kirchengemeinden sind mit dabei. Überhaupt werden wir von Jahr zu Jahr mehr hier mitgehende Christen. Gemeinsam konnten wir zeigen: Es ist eine Botschaft, die nicht für die Sakristei bestimmt, sondern dass die Sprengkraft des Evangeliums eine Botschaft für die Welt heute ist!“

Eingeleitet wurde der Kreuzweg durch einer Begrüßung und inhaltliche Hinführung durch den Leiter der Pfarren-Gemeinschaft, Pfarrer Gerald Gump. Die sich anschließenden Stationen wurden von den verschiedenen Gemeinden gestaltet. Der Leidensweg Jesu ist auch heute in den Leidenswegen unzähliger Menschen präsent und in ihrem Leid geht Jesus mit ihnen – so der zentrale Gedanke des Schweigemarsches mit Gebetsstationen. So wurden am Weg verschiedenste Leid-Situationen heutiger Zeit benannt: Der Weg Jesu mit uns – unser Weg mit IHM (so das heurige Motto). Schnell wurde deutlich, dass es Situationen sind, die uns direkt betreffen. In und aus all dem wurde in christlicher Verbundenheit zu Gott gerufen und neue Handlungsperspektiven angeregt.

Der Kreuzweg schloss mit einem Gebet in der Evang. Pfarrkirche am Andreas-Hofer-Platz. All dies mündete in eine Agape – wo der Abend noch einen gemütlichen Ausklang fand. Das Thema wird in der Feier von Leben, Tod und Auferstehung (Ostern) nun in den einzelnen Kirchen weitergeführt.