Christi Himmelfahrt 2015

Do, 14. 5. 2015: Christi-Himmelfahrts-Fest 2015
der „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“
Christ/inn/en aus den 5 Pfarren der „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“ feiern bereits zum vierten Mal gemeinsam das Fest mit Gottesdienst
und anschließendem gemeinsamen Essen
Pfarrer & PGS-Leiter Gump: „Die Fröhlichkeit des Feierns hat aus diesem Tag wieder ein echtes Fest gemacht!“

Nun schon bereits zum vierten Mal kamen am Christi-Himmelfahrtstag etwa 300 Christ/inn/en aus den 5 Pfarren der Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“ (Evangelisch, sowie Röm.-Kath. Mannswörth, Rannersdorf, Schwechat und Zwölfaxing) zusammen, um gemeinsam den Gottesdienst zu feiern.

Was vor vier Jahren als Versuch begann, die eher schwach besuchten Einzelfeiern durch etwas Gemeinsames zu ersetzen, hat sich mittlerweile zu „dem Fest“ der Pfarren-Gemeinschaft entwickelt. Sowohl Gottesdienst als auch anschließendes Mittagessen wurden wieder liebevoll von Mitgliedern aller Pfarren vorbereitet. „Jetzt erleben wir das Fest schon zum vierten Mal in Folge und es wird von Jahr zu Jahr noch schöner: 
Es war wieder spürbar, dass die Fröhlichkeit des gemeinsamen Feierns den besonderen Charme dieses Festes ausmacht. Und: Es ist ein riesiger Gewinn für unsere Pfarrgemeinden, statt durch das ‚verlängerte Wochenende‘ eher müden Einzelfeiern zu Hause dies im größeren Miteinander feiern zu können!“ erzählte Pfarrer & Pfarren-Gemeinschafts-Leiter Gerald Gump. „Heuer sind noch mehr Menschen gekommen als in den letzten Jahren und wir haben in großartiger Stimmung gemeinsam den Tag genossen: Gottesdienst, Mittagessen, Plausch bei Kaffee und im Kennenlernen vieler Christen aus anderen Gemeinden – ein wirkliches Fest, für manche das ‚schönste des ganzen Jahres‘!“

Nach Einleitung, Begrüßung und Glaubensbekenntnis, war wieder jeder/jede eingeladen, sich der eigenen Taufe zu besinnen. Das dafür in der Mitte bereitgestellte Taufwasser, war eine Mischung aus mitgebrachtem Wasser aller 5 Gemeinden. 


Grundthema der verschiedenen Kurzpredigten war diesmal das auf der gemeinsamen Klausur der vier katholischen Pfarren im November 2014 entworfene, und von Eva Munk (Pfarre Zwölfaxing) gemalte Bild: ein Baum in den 4 Jahreszeiten, als Symbol für die Pfarren-Gemeinschaft.
 In gewohnt erfrischender und abwechslungsreicher Weise wurden verschieden Aspekte dargelegt, im Anschluss daran wurde auch jeder Pfarre ein Exemplar des Bildes überreicht.

Ein berührender Höhepunkt war auch wieder die persönliche Segnung: an mehreren Plätzen waren die Mitfeiernden eingeladen, sich den Segen des Herren persönlich zusagen zu lassen, anschließend bekamen alle eine kleine Kopie des Gemäldes. 
In den folgenden Fürbitten wurde die Fröhlichkeit und Leichtigkeit dieses Festes besonders spürbar: anstatt der üblichen Antwortformel auf die einzelnen Bitten, „antworteten“ die Kinder mit Seifenblasen, und trugen so die Bitten hinaus.

Nach kurzem Umbau des Saales ging das Fest dann mit Mittagessen und Jause gemütlich weiter, mit einem wichtigen „Nebeneffekt“: alles, was über die Selbstkosten hinausging, wurde einem von Thomas Radlmair vorgestelltem Spitalsprojekt in Nepal zugeführt.

Zu Mittag, als die meisten hungrigen Bäuche schon gefüllt waren, gab es noch ein weiteres Highlight des Festes: Werner Pirkner, Nachfolger von Gerald Gump ab 1. September 2015 als Pfarrer, kam zu Besuch. Nach herzlichem Begrüßungsapplaus stellte er sich den Fragen der Anwesenden und tauchte anschließend ins gemeinsame Plaudern und Weiterfeiern ein. Ein wunderbarer Anlass, unseren neuen Pfarrer für die Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat kennenzulernen! Erst gegen 17 Uhr ging das Fest zu Ende!

„Die erste Einschätzung des Reinertrags (Endabrechnung erfolgt nächste Woche) lässt erwarten, dass wir etwa € 1.800,- für die dringend nötige Hilfe in Nepal weiter gegeben werden können.“ freut sich Pfarrer Gump.

Somit ist der vierte „Großversuch“ mehr als gelungen, die „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“ (Verbund von 5 christlichen Pfarren, vormals „Seelsorgeraum Schwechat“) nach  nun schon über 10jähriger Zusammenarbeit wirklich den Menschen als gewinnbringend spürbar zu machen. „Das war ja da Grund, genau dieses Fest auszuwählen!“, wie der Katholische, Schwechater Pfarrer und zugleich PGS-Leiter Gerald Gump erzählt. „In keiner unserer Pfarren wurde dieser Tag bisher sehr ansprechend oder groß gefeiert, noch dazu wo das ’verlängerte Wochenende‘ viele wegfahren lässt. Jetzt hat jede Pfarre zum Feiern ein bisschen etwas beigetragen und heraus gekommen ist ein lustvolles & fröhliches Fest für alle.“ Genau so ist die ursprüngliche Idee der Seelsorgeräume im Vikariat Süd der Erzdiözese Wien gedacht: Selbständig bleibende, starke Pfarren, die dort zusammen arbeiten, wo es die Qualität steigert oder/und Ressourcen spart – oder einer Nachbar-Pfarre einen „Bereich“ bewusst „überlässt“ und sich damit selbst manches erspart.