Christi Himmelfahrt 2014

Christi-Himmelfahrts-Fest 2014 
der „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“
Christ/inn/en aus 5 Pfarren feiern das Fest mit Gottesdienst & Essen gemeinsam.
Pfarrer & PGS-Leiter Gump: „Die Fröhlichkeit des Feierns hat aus diesem Tag wieder ein echtes Fest gemacht!“
1.100,- für Schulessensprojekt „Mary’s Meals“: 
110 Kinder können damit ein volles Jahr lang versorgt werden!
Es war ein großartiges Erleben, als am Christ-Himmelfahrtstag 2014 Christ/inn/en aus den 5 Pfarren der „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“ (Evangelisch, sowie Röm.-Kath. Mannswörth, Rannersdorf, Schwechat und Zwölfaxing) ein gemeinsames, großes „Christ-Himmelfahrts-Fest“ im Schwechater Pfarrzentrum Zirkelweg gestalteten. „Jetzt erleben wir das Fest schon zum dritten Mal in Folge und es wird von Jahr zu Jahr noch schöner: Es war wieder spürbar, dass die Fröhlichkeit des gemeinsamen Feierns den besonderen Charme dieses Festes ausmacht. Und: Es ist ein riesiger Gewinn für unsere Pfarrgemeinden, statt durch das ‚verlängerte Wochenende‘ eher müden Einzelfeiern zu Hause dies im größeren Miteinander feiern zu können!“ erzählte Pfarrer & Pfarren-Gemeinschafts-Leiter Gerald Gump. „Heuer sind mit 260 Mitfeiernden noch mehr Menschen gekommen als in den letzten Jahren und wir haben in großartiger Stimmung gemeinsam den Tag genossen: Gottesdienst, Mittagessen, Plausch bei Kaffee und im Kennenlernen vieler Christen aus anderen Gemeinden – ein wirkliches Fest, für manche das ‚schönste des ganzen Jahres‘!“
Wetterbedingt wurde der fröhlich-beschwingte Gottesdienst unter der Leitlinie „Christus geht uns voran in den Himmel & auf der Erde!“ vom Vorplatz in den Festsaal des Pfarrzentrums Zirkelweg verlegt. Nach Einleitung, Lied und Begrüßung wurde zuerst der gemeinsame Glaube bekannt: Durch Glaubensbekenntnis, Tauferneuerung (jede/r war eingeladen, selbst zum Wasserbrunnen in die Mitte zu gehen und sich mit Wasser der eigenen Taufe zu besinnen) und Dank für die Taufe. Für das dazu nötige, gemeinsame Taufwasser brachte jede Gemeinde Wasser mit, das dann nach und nach in die Mittelschalte gefüllt wurde. 
Anschließend das Festevangelium von „Christi Himmelfahrt“ (Mt 28,16-20) vorgetragen: Dafür erstellte Thomas Radlmair aus der Pfarre Mannswörth ein eigenes, wunderschön gestaltetes Evangeliar, das erst von Hand zu Hand durch die Reihen durchgegeben wurde, bis es am Ambo anlangte.
 3 Personen aus unterschiedlichen Pfarren hielten je eine Predigt: Alexandra Battenberg (Evangelische Pfarre Schwechat), Veronika Poindl (Dekanatsjugendleiterin) und Maria Pap (Pfarre Rannersdorf) – letztere hatte besonders die Kinder im Auge. Spontan wurde für alle drei verdientermaßen jeweils applaudiert.
Danach galt es, sich in eindringlicher Form den Segen des Herrn persönlich zusagen zu lassen: An 5 Plätzen standen je 2 Personen (ein bunter Mix aus allein teilnehmenden Pfarren) und segnete die Hinzutretenden einzeln. Danach wurde jeder/m persönlich ein Band mit dem Kernsatz des Festevangeliums („Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Zeit!“ – Mt 28,16) ums Handgelenk gebunden. 
Anschließend waren alle eingeladen, ihr JA zu diesem Mitgehen Gottes mit Unterschrift zu „bestätigen“: Alle konnten sich im neu erstellen Evangeliar „verewigen“. 
Mit fürbittendem Gebet für die Welt, Vater unser und Segenslied ging der Festgottesdienst zu Ende. Danach war es eine kurze logistische Herausforderung, den überfüllten Festsaal zum Essensplatz umzubauen, um danach gemütlich Mittag zu essen – spät am Nachmittag ging bei Kaffee & Kuchen das Fest zu Ende.
Ein wichtiger „Nebeneffekt“ des Festes: Alles Essen & Trinken gab es – folgend der urkirchlichen Agape-Idee („Wer hat, der gibt – wer braucht, der nimmt!“) – auf Spendenbasis. Der Plan: Alles, was über die Selbstkosten hinaus geht, wird dem Projekt Mary‘s Meals zugeführt. „Der Reinertrags erbrachte € 1.061,30-, sodass wir nach pfarrlicher Aufrunden € 1.100,- für tägliche Schulmahlzeiten von Kindern weitergeben konnten.“ freut sich Pfarrer Gump. „Wenn man bedenkt, dass eine Mahlzeit beispielsweise in Malawi 7 Cent kostet, können wir damit 110 Kinder in den ärmsten Regionen unserer Welt für ein volles Jahr mit einem gesunden Schul-Mittagessen versorgen!“
Somit ist der dritte „Großversuch“ mehr als gelungen, die „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“ (Verbund von 5 christlichen Pfarren, vormals „Seelsorgeraum Schwechat“) nach nun schon über 10jähriger Zusammenarbeit wirklich den Menschen als gewinnbringend spürbar zu machen. „Das war ja da Grund, genau dieses Fest auszuwählen!“, wie der Katholische, Schwechater Pfarrer und zugleich PGS-Leiter Gerald Gump erzählt. „In keiner unserer Pfarren wurde dieser Tag bisher sehr ansprechend oder groß gefeiert, noch dazu wo das ’verlängerte Wochenende‘ viele wegfahren lässt. Jetzt hat jede Pfarre zum Feiern ein bisschen etwas beigetragen und heraus gekommen ist ein lustvolles & fröhliches Fest für alle.“ Genau so ist die ursprüngliche Idee der Seelsorgeräume im Vikariat Süd der Erzdiözese Wien gedacht: Selbständig bleibende, starke Pfarren, die dort zusammen arbeiten, wo es die Qualität steigert oder/und Ressourcen spart – oder einer Nachbar-Pfarre einen „Bereich“ bewusst „überlässt“ und sich damit selbst manches erspart.
„Grundlinien unserer Pfarren-Gemeinschaft“ (damals noch „Seelsorgeraum Schwechat“)
(Beschlossen in der SSR-Steuerungsgruppe 20.10.2010)
Der Seelsorgeraum „Evang. Pfarre Schwechat & röm.-kath. Pfarren Mannswörth & Rannersdorf & Schwechat & Zwölfaxing“ hat das Ziel, in intensiverer Zusammenarbeit eine Qualitätssteigerung des pastoralen & strukturellen Lebens, sowie eine gegenseitige Entlastung zu ermöglichen.
Grundlage dafür sind selbständige & starke Gemeinden am Ort, wo sich primär das kirchliche Leben ereignet – weder sind die Gemeinden zugunsten einer größeren Einheit aufgebbar, noch die Seelsorger/innen einfach auswechsel- oder tauschbar. Weitere Initiativen stehen diesen Grundlinien nach.
Als sekundäre Struktur kann die Ebene Seelsorgeraum manches auf folgenden Linien vereinfachen:
*) Es gibt Bereiche, die eine Pfarre so gut macht / erledigt / erfüllt, dass sich eine (oder mehrere) der anderen Pfarren sich den gleichen Bereich „erspart“, selbst abzudecken (z. B.: Adventmarkt in Mannswörth, Rannersdorfoniker in Rannersdorf, Eheseminare in Schwechat, ständiger Flohmarkt in Zwölfaxing, Musikdarbietungen in der Evang. Pfarre)
*) Manche Projekte / Vorgänge etc. sind qualitätsvoller & einfacher, wenn sie von mehreren Pfarren gemeinsam durchgeführt werden (z. B.: Schwechater, Ökumenischer Stadtkreuzweg, Firmvorbereitung von 2 Pfarren teilweise gemeinsam)
All dies wird manchmal bilateral geschehen, manchmal durch mehrere oder alle Pfarrgemeinden des SSR – hier gilt als Leitlinie, was den Menschen, den Engagierten und der Sache dienlich ist, keine ideologische Vorgabe.
Um dafür zu sorgen, dass die Struktur des SSRs nach mehreren Jahren der Vorüberlegung wirklich greift, gibt es für diesen Zweck … ein Steuerungsteam (2 Personen / Pfarre…), welches Möglichkeiten andenkt und erarbeitet, Initiativen setzt oder fördert, Ideen ersinnt und in Umsetzung bringt. Gemeinsam mit diesem Team ist der Seelsorgeraum-Leiter dafür Koordinator.