PGS live 7/2016

PGS live 7/2016
28.2. - 6.3.2016, 3. Fastensonntag

Der Spruch eines alten weisen Priesters auf den Philippinen:
Wir müssen keine Wunder wirken. Wir können keine Wunder wirken. Gott wirkt Wunder. Aber wir können den Boden dafür bereiten.
Die Kräuterspirale im Schwechater Pfarrgarten ist für mich so ein Beispiel: ein kunstvoll angelegtes dreidimensionales Beet. Durch ihren Aufbau ermöglicht sie es, auf kleinstem Raum Standortansprüchen von Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen gerecht zu werden, ein kleines Wunder, was hier alles wächst. Vielleicht kennst du ja auch ähnliche Beete, wo Menschenhände den Rahmen schaffen für ein großartiges Wachsen und Gedeihen, vielleicht sind es ja sogar deine Hände?!
Im heutigen Evangelium ist von einem Feigenbaum die Rede, der keine Früchte bringt.
„Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen.“
Gott will uns Leben in Fülle schenken, doch nicht ohne unseren Beitrag. Wo müssten wir umgraben und düngen? Mit neuem Einsatz Hände schmutzig machen, mit neuer Zuversicht und Verständnis düngen, liebevoll Zeit schenken, aufbauen...
Herzliche Ermutigung zum Gärtnern – in unseren Gemeinden, in unseren Familien, bei uns selbst!
Euer Pfarrer Werner

PGS live 6/2016

PGS live 6/2016 
21.- 28.2.2016, 2. Fastensonntag

Vor einer Woche haben Papst Franziskus und Patriarch Kyrill einander auf Kuba getroffen. Das erste Gespräch zwischen einem Papst und dem Patriarch von Moskau seit 1054! Warum ist es für uns Menschen manchmal so schwierig, miteinander zu reden?
„Auf ihn sollt ihr hören“, heißt es im heutigen Evangelium. Auf Jesus hören und mit ihm reden. Auf andere Menschen hören und mit ihnen reden. Zuerst hören, wirklich zuhören, dann erst selbst sprechen. Und vor allem nicht urteilen oder gar verurteilen, solange wir nicht gut zugehört haben.
Wie anders könnte unsere Welt sein, wenn wir mehr miteinander reden und mehr aufeinander hören würden? Vielleicht wäre das „ein Fasten, wie der Herr es liebt“, ein Fasten, das uns und unserer Umgebung gut täte? Haben wir den Mut, unsere Kommunikation zu erneuern!
Euer Pfarrer Werner

Fastentücher 2016

Mannswörth
 Rannersdorf
 Schwechat
 Zwölfaxing


PGS live 5/2016

PGS live 5/2016
14.-21.2.2016, 1.Fastensonntag

Ich freue mich sehr, dass (erstmals) in allen 4 Pfarren Menschen gemeinsam einen Glaubensseminar-Weg gehen, in verschiedensten Runden. Vermutlich haben sich auch viele in „ihren“ Gruppen aufgemacht, oder sind einfach für sich selbst in die Fastenzeit gestartet.
Es geht auf Ostern hin.
Nicht nur Verzicht um des Verzichts willens sondern 40 Tage an der Frage entlang:
Was lässt mich leben?
Was tut mir gut?
Wo braucht es Umkehr für einen Mehrwert meines Lebens?
Wo und wohin ruft mich der Lebendige und Lebendig-Machende?

Wir hatten ab Do-Nachmittag bis Fr-Nachmittag ein unfreiwilliges Fasten durch einen Computer-Virus, der einiges lahmgelegt, vor allem aber unsere Dropbox-Kommunikation verhindert hat. Daher ist dieser PGS-live vermutlich lückenhaft, möglicherweise unvollständig, textlich auch kürzer als sonst.
Euer Pfarrer Werner

PGS live 4/2016

PGS live 4/2016 7.-14.2.2016, 5. Sonntag im Jahreskreis

Sie kommt – die Fastenzeit! Für Einige ein „endlich – mehr Ruhe“, für einige „na geh- nur so ein kurzer Fasching“ - für die meisten – hoffentlich – eine gute Vorbereitung auf das, was kommt! Wir gehen mit – ein Stück des Wegs von Jesus, mit Jesus.
Eine Möglichkeit, diese Zeit noch intensiver zu erleben, bietet das Glaubensseminar – Woche für Woche anhand von Impulsen, Textstellen dem Osterwunder ein Stück näher zu kommen.
Anmeldung dazu in den einzelnen Pfarren – herzlich willkommen!


Philippinen-Lernreise: Bericht von unserem Pfarrer


Der Auferstandene als Quelle des Lebens

Ich bin gerade am Heimflug von den Philippinen. Diözesane Lernreise mit unserer Pastoralamtsleiterin Veronika Prüller-Jagenteufel. 16 Personen, die aufgebrochen sind, um zu lernen. Von einem fremden Land, von einem anderen Volk, von einer Kirche mit vielen Aufbrüchen.
Wir haben Gegensätze erlebt: Arm und reich. Hohe Bildung oder gar kein Zugang dazu. Traumhaftschöne Landschaften, aber auch viel Natur, die ausgebeutet und zerstört wurde.
Gerade auch die philippinische Kirche erscheint in zweifacher, ganz unterschiedlicher Weise!